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Saisonrückblick 2024/2025

Betrachtet man die abgelaufene Saison rein von dem Tabellenplatz und den Ergebnissen so kann man eigentlich nur von von einer schlechten Saison sprechen. Schaut man sich den Verlauf, die Entwicklung und die Leistung der Mannschaft über die Saison an, so gab es doch auch positive Aspekte, auf welche man durchaus aufbauen kann.

Zugänge

In der Vorbereitung auf die Spielzeit freute man sich im Lager des ATSE über zahlreiche Zugänge. Von den Dukes stießen Goalie Paul Mocher sowie Mathias Kaltenegger und Clemens Lennkh zu den Eggenbergern. Das Gros der Zugänge stammte aber aus Eishockeyakademie Steiermark. Mit Florian Angerbauer, Tobias Fellner und Thomas Murg vier neue Jungs für die Defensive und für die Offensive Jonas Nemas und Maximilian Schwarz. Der Verein freut sich, dass mit diesen Zugängen der Wandel zu einem echten Grazer Stadtklub endgültig vollzogen wurde.

Abgänge

Abgangtechnisch schmerzhaft die Rückkehr von Stefan Trost, dessen Leihvertrag nicht verlängert werden konnte sowie von altbewährten Stützen aus der Generation Eliteliga (Pirmin Riedmann, Andreas Meixner, Georg Hatzenbichler, Florian Panger, Bernhard Strohmeier, Philipp Haas). Weiters nicht mehr im Jersey des ATSE Gernot Fally, Lukas Telsnig, Jonas May, und Fabian Möth. Wir bedanken uns bei allen Jungs für ihren Einsatz für unseren Klub und wünschen ihnen alles Gute!

Saisonverlauf

Die Mannschaft hat sich, trotz zahlreicher Zugänge, unter Leitung von Coack Markus Losch rasch gefunden und startete mit viel Euphorie in die die Vorbereitung. Das Trainingslager in Szombathely trug sicherlich das seine zum Tembuilding dabei. Das erste Spiel gegen Szombathely Penguins konnte klar gewonnen werden und auch bei der Niederlage im Gössercup gegen den regierenden ÖEL Meister, KSV, konnte man durchaus positives gewinnen. Ein internes Freundschaftsspiel gegen Peggau wurde durch eine Verletzung unseres Neuzugangs Tobias Fellner überschattet, für den die Saison leider gelaufen war.

Im ersten Viertel der Meisterschaft traf man jeweils zweimal auf die Sharks aus Gmunden sowie den HDK Maribor. Nachdem man nur eines dieser Spiele gewinnen konnte, war es ein Dejavu der letzten Jahre. Aufgrund der wenigen Grunddurchgangsspiele geriet das Team bereits nach diesen vier Partien enorm unter Druck.

Diesen Rucksack konnte die Mannschaft lange nicht ablegen. Als man sich an das wesentlich höhere Niveau der Liga angepasst hat, folgten zwar starke Leistungen aber unter dem Strich standen unzählige Niederlagen mit nur einem Treffer Unterschied und somit Null Punkte. Der Heimsieg zu Weihnachten gab zwar nochmal Hoffnung auf eine Playoff Teilnahme, die notwendigen Punkte dafür konnten leider nicht eingefahren werden.

FAZIT

Die sportlichen Baustellen aus dieser Saison wie z.B. fehlende Konstanz, Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, sollte auch durch die Gewöhnung der jungen Spieler an die ÖEL behebbar sein. Eines hat diese junge Mannschaft aber eindrucksvoll gezeigt. Sie verfügt über einen sehr starken Charakter und hat auch durch eine Niederlagenserie nie den Glauben und schon gar nicht den Teamspirit verloren. Da hat man selbst bei routinierteren Teams Verfallserscheinungen gesehen.

Beim ATSE ist man überzeugt, dass mannschaftlich das Fundament für die nächsten Jahre gefunden zu haben, welches man punktuell stärken wird und damit wieder eine ernsthafte Rolle im Kampf um die Playoffs zu spielen. Let´s go Boys!

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Wir feiern ein Jubiläum – 50 Jahre österreichischer Meister!

Liebe ATSE Familie,

am Sonntag, den 26. Jänner 2025, feiert der Traditionseishockeyverein, ATSE GRAZ, im Rahmen eines Heimspiels in der Merkur Eishalle das 50-Jahr-Jubiläum des ersten Staatsmeistertitels im Eishockey.

Wir möchten euch herzlich zu diesem sportlichen und gesellschaftlichen Event im Beisein vieler Spieler der damaligen Meistermannschaft einladen. Im Mittelpunkt dieser Feierlichkeiten eines der großen Meilensteine in der Grazer Sportgeschichte, steht die Ehrung der Spieler der Meistergeneration von 1974/75 und eine Leistungsschau der aktuell aktiven Sportlergeneration des ATSE Graz – Hockey.

Details zu dieser Veranstaltung:
Datum:             Sonntag, 26. Jänner 2025
Ort:                    Eishalle Graz-Liebenau
Spielbeginn:    14:30 Uhr / Einlass ab 13:45

Der festliche Rahmen rund um das Meisterschaftsspiel gegen den Wiener Eislaufverein (WEV) in der dritthöchsten österreichweiten Spielklasse wird in den VIP-Räumlichkeiten stattfinden. Dort könnt ihr ein rassiges Eishockeyspiel, mit bester Sicht auf das Feld, sowie köstliche Snacks und Getränke inclusive.

Eintritt VIP – 40 Euro (Erwachsene) / 20 Euro (Kinder bis 14 Jahre)
Eintritt Parkett: 8 Euro (Erwachsene) / Kinder bis 14 Jahre frei

HIER geht es zur Reservierung: https://atse-hockey.at/anmeldung-jubilaumsspiel/

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Ruhe in Frieden, Hans Dobida

Eines der letzten lebenden Gründungsmitglieder hat uns am 16. Jänner 2025 für immer verlassen.
Auch wenn Hans gegangen ist, seine DNA wird diesen Verein für immer Vorbild sein und prägen. Den nachfolgenden Nachruf haben wir übernommen.

Hans Dobida, lebende Eishockey-Legende, ist mit 95 Jahren für immer eingeschlafen.

Ein ganz Großer des Eishockey-Sports – in Graz, in Österreich und der ganzen Welt, ist nicht mehr. Hans Dobida ist am Mittwoch im Alter von 95 Jahren verstorben. Und Graz und das Eishockey verlieren einen, der den Sport immer im Auge hatte und oft auf neue Ebenen gehoben hat. Dobida war es, der etwa die Hochzeit des ATSE Graz zunächst als Spieler und dann als Obmann verantwortete. Eine Zeit, die mit dem Gewinn von zwei Meistertiteln gipfelte und eine Zeit, in der Dobida, im Zivilberuf Direktor der Gebietskrankenkasse, den späteren Landeshauptmann Franz Voves kennenlernte. Zudem war Dobida später 20 Jahre lang Präsident des Österreichischen Eishockeyverbandes, in denen er unter anderem vier Weltmeisterschaften in Österreich mitorganisierte oder gar den Zuschlag für die Turniere 1977 und 1987 verantwortete und auch die zwei Olympia-Ausgaben in Innsbruck, bei denen er für „sein“ Eishockey organisierte.

Der Funktionär aus Leidenschaft war auch im Weltverband tätig, wurde nach der aktiven Zeit nicht Ehrenpräsident des ÖEHV und Ehrenmitglied des Österreichischen Olympischen Komitees, sondern vom internationalen Verband im Jahr 2007 auch als erster Österreicher in die „Hall of Fame“ aufgenommen, in der Kategorie „Builder“, der weltweit respektiert wurde und ein weltweites Netzwerk hatte. „Das Österreichische Olympische Comité steht in Trauer an der Seite seiner Familie und Freunde“, meinte ÖOC-Präsident Karl Stoss.

„Mit dem Ableben von Hans Dobida hat das Eishockey eine verdienstvolle Persönlichkeit verloren, die immer da war, wenn sie gebraucht wurde. Er verstand es, ein Netzwerk aufzubauen und schaffte es so, auch wenn Österreichs Eishockey nicht über die besten Voraussetzungen verfügte, immer wieder Großereignisse nach Österreich zu holen. Ich bin mir sicher, dass es ohne Dobida in Graz bzw. der Steiermark heute kein Eishockey geben würde. Er hat immer wieder Möglichkeiten gefunden, die Entwicklung ‚seines Sports‘ voranzutreiben“, sagte Dieter Kalt sen., der Dobida als Verbandspräsident in Österreich nachfolgte.

Quelle Kleine Zeitung

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Knappe Heimniederlage gegen Gmunden Sharks!

Auch im Heimspiel gegen die Gmunden Sharks blieben die Punkte leider aus. Vor knapp 150 Zuschauern entwickelte sich ein schnelles, körperbetontes Spiel, das starke Parallelen zur Partie gegen den Wiener Eislaufverein aufwies.

Die Gäste aus Oberösterreich starteten mit viel Energie und hohem Tempo in das erste Drittel, offenbar entschlossen, früh die Weichen auf Sieg zu stellen. In den ersten zehn Minuten geriet unsere Mannschaft stark unter Druck und fand kaum aus dem eigenen Drittel heraus. Erst danach konnte sich das Team besser auf die Spielweise der Sharks einstellen und selbst gefährliche Akzente vor dem gegnerischen Tor setzen. Doch trotz Chancen auf beiden Seiten blieb das erste Drittel torlos.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts überschlugen sich die Ereignisse: Innerhalb von nur sieben Sekunden erzielten Koller und Schuster die schnelle 2:0-Führung für Gmunden. Der erste Treffer zeigte Wirkung, und unser Team brauchte einige Minuten, um sich wieder zu fangen. Doch die Eggenberger kämpften sich zurück ins Spiel und wurden dafür belohnt: Rupert Strohmeier verkürzte mit einem präzisen Schuss von der blauen Linie auf 1:2. Mit diesem Zwischenstand ging es ins Schlussdrittel.

Der ATSE erhöhte nun den Druck, um den Ausgleich zu erzielen – mit Erfolg. In der 46. Minute traf Luca Rodiga zum 2:2, und das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften kamen zu Chancen, doch eine Strafe gegen den ATSE brachte die Wende: Trotz großem Einsatz in Unterzahl musste unser Team genau mit Ablauf der Strafe einen weiteren Gegentreffer hinnehmen.

In der Schlussphase setzte der ATSE alles auf eine Karte und nahm Torhüter Paul Mocher für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Das Spiel verlagerte sich zunehmend in das Drittel der Sharks, doch der ersehnte Ausgleich blieb aus.

Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft, dass der Abstand zu den Spitzenteams im Laufe des Januars weiter geschrumpft ist. Nun stehen noch drei Spiele auf dem Programm, um die Chance auf eine Playoff-Teilnahme zu wahren.


Samstag, 11. JännerATSE Graz : Gmunden Sharks2 : 3 (0:0 / 1:2 / 1:1 )
Tore ATSE: Kilian Schwarz